Von Abgeltungsteuer bis Zinseszins: die wichtigsten Finanzbegriffe kurz und verständlich erklärt — ohne Fachchinesisch. Springe über die Buchstabenleiste direkt zum Begriff.
Pauschale Steuer von 25 % (plus Soli und ggf. Kirchensteuer) auf Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Kursgewinne. Bis zum Sparerpauschbetrag bleiben Erträge steuerfrei.
Ein Anteil an einem Unternehmen. Als Aktionär bist du Miteigentümer und profitierst von Kursgewinnen und Dividenden — trägst aber auch das Verlustrisiko.
Alles, was fürs Einkommen im Alter angespart wird: gesetzliche Rente, betriebliche und private Vorsorge. Mehr dazu im Vorsorge-Vergleich.
Die gleichbleibende Rate bei einem Annuitätendarlehen. Sie besteht aus Tilgung und Zinsen; der Tilgungsanteil steigt mit der Zeit.
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht — die staatliche Aufsicht über Banken, Versicherer und Finanzdienstleister in Deutschland.
Einkommensgrenze, bis zu der Beiträge zur Sozialversicherung berechnet werden. Was darüber liegt, ist beitragsfrei — wirkt sich z. B. auf die Rentenhöhe aus.
Vorsorge über den Arbeitgeber, oft mit Zuschuss und Steuervorteil. Details: Betriebliche Altersvorsorge.
Grundsicherung für erwerbsfähige Menschen mit zu wenig Einkommen. Höhe, Anspruch & Leistungen: Bürgergeld 2026.
Beim regelmäßigen Sparen (z. B. ETF-Sparplan) kaufst du mal teurer, mal günstiger — im Schnitt ergibt sich ein Durchschnittspreis. Das glättet Kursschwankungen.
Der Überziehungsrahmen deines Girokontos — bequem, aber sehr teuer. Warum und wie du rauskommst: Die Dispo-Falle.
Risikostreuung: Geld auf viele verschiedene Anlagen verteilen, damit nicht ein einzelner Verlust alles trifft. Ein weltweiter ETF streut automatisch breit.
Gewinnausschüttung einer Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre, meist einmal jährlich.
Der „echte" Jahreszins eines Kredits inklusive aller Kosten — die wichtigste Vergleichszahl. Mehr: Ratenkredit.
Das eigene Geld, das du z. B. beim Immobilienkauf mitbringst. Je mehr, desto günstiger meist die Finanzierung.
Die „Bausteine" der gesetzlichen Rente: Pro Jahr mit Durchschnittsverdienst gibt es rund einen Punkt. Erklärung: Gesetzliche Rente.
Börsengehandelter Indexfonds, der z. B. einen ganzen Markt abbildet — günstig und breit gestreut. Grundlagen: ETF einfach erklärt.
Geldanlage mit festem Zins über eine feste Laufzeit. Sicher, aber während der Laufzeit nicht verfügbar.
Ein Betrag, bis zu dem keine Steuer anfällt — z. B. der Grundfreibetrag oder der Sparerpauschbetrag.
Damit bleiben Kapitalerträge bis 1.000 € (2.000 € bei Paaren) steuerfrei. So geht's: Freistellungsauftrag.
Das Alltagskonto für Ein- und Ausgänge (Gehalt, Miete, Karte). Basis für alles Weitere.
Das Existenzminimum, das steuerfrei bleibt (2026: 12.348 €). Erst darüber fällt Einkommensteuer an. Mehr: Brutto-Netto erklärt.
6 € pro Homeoffice-Tag, bis 1.260 € im Jahr, als Werbungskosten absetzbar. Details: Homeoffice-Pauschale.
Der allgemeine Preisanstieg — dein Geld verliert an Kaufkraft. Wie du dich schützt: Inflation & Geldanlage.
Ein Topf, in den viele Anleger einzahlen und der breit investiert. Aktiv gemanagte Fonds sind meist teurer als ETFs.
Sammelbegriff für die Steuer auf Kapitalerträge, umgesetzt über die Abgeltungsteuer. Banken führen sie automatisch ab.
Digitale Währungen wie Bitcoin — hohe Chancen, aber sehr hohes Risiko. Nüchtern betrachtet: Krypto im Depot.
Die Einkommensteuer auf dein Gehalt, die der Arbeitgeber direkt einbehält und ans Finanzamt zahlt. Über die Steuererklärung gibt es oft etwas zurück.
Der Wert genau in der Mitte: Die eine Hälfte liegt darunter, die andere darüber. Beim Gehalt ehrlicher als der Durchschnitt. Beispiel: Gehalt nach Beruf.
Zuschlag beim Bürgergeld für besondere Situationen (z. B. Alleinerziehende, Schwangere). Siehe Bürgergeld 2026.
Was nach Steuern und Sozialabgaben vom Brutto übrig bleibt — dein tatsächlich verfügbares Geld. Berechnen: Brutto-Netto-Rechner.
Eine Reserve für Unvorhergesehenes (Faustregel: 2–3 Netto-Monatsgehälter). Aufbau: Notgroschen.
Steuerabzug für den Arbeitsweg — ab 2026 einheitlich 0,38 € pro Kilometer. Details: Pendlerpauschale.
Pfändungsschutzkonto: schützt ein monatliches Existenzminimum vor Kontopfändung. Mehr: Schulden – was tun?
Der Steuersatz steigt mit dem Einkommen: Je mehr du verdienst, desto höher der Anteil, der auf den obersten Teil deines Einkommens fällt.
Der Ertrag einer Geldanlage in Prozent pro Jahr — die zentrale Kennzahl, um Anlagen zu vergleichen.
Die Differenz zwischen deinem letzten Nettoeinkommen und der späteren Rente. Berechnen: Rentenlücken-Rechner.
Staatlich geförderte Privatvorsorge mit Zulagen — mit Vor- und Nachteilen. Stand & Reform: Riester-Rente.
Steuerlich geförderte Vorsorge vor allem für Selbständige. Mehr: Basisrente.
Auskunftei, die deine Kreditwürdigkeit bewertet (Score). Was gespeichert wird & kostenlose Auskunft: Schufa erklärt.
Zusätzliche, außerplanmäßige Rückzahlung eines Kredits — spart Zinsen und verkürzt die Laufzeit. Rechner: Tilgungsrechner.
1.000 € Kapitalerträge pro Jahr steuerfrei (2.000 € bei Paaren). Optimieren: Sparerpauschbetrag-Rechner.
Automatisches, regelmäßiges Anlegen fester Beträge — der einfachste Weg zum Vermögensaufbau. Rechner: ETF-Sparplan.
Verzinstes, jederzeit verfügbares Konto — ideal für den Notgroschen. Abgrenzung: Tagesgeld vs. ETF.
Die Rückzahlung des geliehenen Kreditbetrags (ohne Zinsen). Höhere Tilgung = schneller schuldenfrei.
Verluste (z. B. Studienkosten) „merkt sich" das Finanzamt und verrechnet sie mit späterem Einkommen — spart dann Steuern. Beispiel: Erste Steuererklärung.
Das Maß für Kursschwankungen. Hohe Volatilität = starke Ausschläge nach oben und unten = mehr Risiko.
Berufliche Ausgaben, die die Steuer senken (Pauschbetrag 1.230 €). Was zählt: Werbungskosten.
Staatlicher Zuschuss zur Miete für kleine Einkommen — ohne Bürgergeld-Bezug. Mehr: Wohngeld 2026.
Zinsen, die selbst wieder Zinsen bringen. Über viele Jahre der stärkste Hebel beim Vermögensaufbau — je früher, desto größer die Wirkung. Ausprobieren: ETF-Sparplan-Rechner.
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