Bevor du investierst, brauchst du ein Sicherheitspolster. Ohne Notgroschen wird jede kaputte Waschmaschine zum Kredit — und jeder Börsencrash zur Zwangslage.
Geldanlage · 3 Min. Lesezeit · Stand: 2026-07
Rechne deine monatlichen Fixkosten aus und multipliziere mit 3 — das ist dein Minimum-Ziel.
Als Richtwert gelten drei bis sechs Monatsausgaben. Wer ein sicheres Angestelltenverhältnis hat, kommt oft mit drei aus. Selbstständige, Alleinverdiener oder Familien mit unregelmäßigem Einkommen sollten eher sechs anpeilen. Bei 2.000 € Ausgaben im Monat sind das also 6.000 bis 12.000 €.
Auf ein separates Tagesgeldkonto: jederzeit verfügbar, sicher und getrennt vom Alltagskonto, damit du nicht in Versuchung gerätst. Nicht in Aktien oder ETFs — deren Wert könnte genau dann eingebrochen sein, wenn du das Geld dringend brauchst. Bis 100.000 € pro Bank greift zudem die gesetzliche Einlagensicherung.
Ohne Reserve wird jede kaputte Waschmaschine zum teuren Dispo und jeder Börsencrash zur Zwangslage, in der du im Tief verkaufen musst. Der Notgroschen ist das Fundament, das dich überhaupt erst ruhig investieren lässt — deshalb kommt er zuerst.
Richte einen Dauerauftrag zum Monatsanfang ein und spare eine feste Rate, bis das Ziel steht. Steuerrückzahlungen oder Boni beschleunigen den Aufbau. Ist der Notgroschen voll, leitest du die Rate einfach ins Investieren um.
Als Richtwert drei bis sechs Monatsausgaben. Mit sicherem Job reichen oft drei; Selbstständige und Alleinverdiener sollten sechs anpeilen.
Auf einem separaten Tagesgeldkonto: jederzeit verfügbar, sicher und getrennt vom Alltagskonto — nicht in Aktien oder ETFs.
Zuerst der Notgroschen. Er verhindert, dass du bei einem Notfall Schulden machst oder Investments im ungünstigsten Moment verkaufen musst.
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