Die gesetzliche Rente ersetzt im Schnitt nur rund 42–48 % des letzten Nettoeinkommens. Finde in 30 Sekunden heraus, wie groß deine persönliche Lücke ist.
Bruttorente in heutiger Kaufkraft nach der Entgeltpunkt-Formel (Durchschnittsentgelt 51.944 €, Rentenwert 42,52 €), vor KV/PV & Steuern. Vereinfacht, ohne Gewähr.
Die staatliche Digitale Rentenübersicht zeigt dir zwar deine Ansprüche — aber sie berechnet nicht, ob das Geld reicht. Genau das macht dieser Rechner: Er vergleicht dein Wunsch-Einkommen im Alter mit der realistisch zu erwartenden gesetzlichen Rente. Wie sich deine gesetzliche Rente überhaupt berechnet, erklärt Wie viel Rente bekomme ich?.
Je früher du deine Lücke kennst, desto kleiner ist der monatliche Betrag, mit dem du sie schließen kannst — der Zinseszins arbeitet für dich. Welcher Weg zu dir passt, vergleicht private Altersvorsorge im Überblick — häufig ist ein ETF-Sparplan der einfachste Baustein, abgestimmt auf deine Lebenssituation.
Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen dem, was du im Alter brauchst, und dem, was die gesetzliche Rente voraussichtlich zahlt. Der Rechner ermittelt beide Größen: die gesetzliche Rente über die amtliche Rentenformel, den Bedarf über den von dir gewählten Prozentsatz deines heutigen Bruttos.
Rentenlücke = Wunschrente − gesetzliche RenteWunschrente = heutiges Bruttogehalt × gewünschtes Rentenniveau. Gesetzliche Rente = (Jahresbrutto ÷ 51.944 €) × Beitragsjahre × 42,52 €.
Drei Effekte werden regelmäßig unterschätzt. Erstens ist die errechnete Rente ein Bruttowert — nach Kranken-, Pflegeversicherung und Steuern bleiben je nach Höhe nur rund 80 bis 85 % übrig. Zweitens rechnet die Formel mit durchgehender Beschäftigung auf heutigem Niveau; Teilzeit, Elternzeit oder Arbeitslosigkeit senken die Entgeltpunkte. Drittens entwertet die Inflation die Lücke zusätzlich: Was heute 1.000 € sind, entspricht bei 2 % Inflation in 25 Jahren rund 1.640 €.
Beispiel: Nadine, 37, verdient 3.200 € brutto. Sie rechnet mit 40 Beitragsjahren bis 67 und möchte im Alter 75 % ihres heutigen Bruttos zur Verfügung haben.
Der Rechner weist eine monatliche Rentenlücke von 1.143 € aus. Die gesetzliche Rente deckt nur 39,3 % von Nadines heutigem Bruttogehalt ab — über 20 Rentenjahre summiert sich die Lücke auf mehr als 274.000 €.
Wie groß die monatliche Lücke bei unterschiedlichen Gehältern ausfällt — gerechnet mit 40 Beitragsjahren und einem Wunschniveau von 70 % des Bruttos:
| Brutto / Monat | Wunschrente | gesetzl. Rente | Lücke / Monat | Deckung |
|---|---|---|---|---|
| 2.000 € | 1.400 € | 786 € | 614 € | 39,3 % |
| 2.500 € | 1.750 € | 982 € | 768 € | 39,3 % |
| 3.000 € | 2.100 € | 1.179 € | 921 € | 39,3 % |
| 3.500 € | 2.450 € | 1.375 € | 1.075 € | 39,3 % |
| 4.500 € | 3.150 € | 1.768 € | 1.382 € | 39,3 % |
| 6.000 € | 4.200 € | 2.357 € | 1.843 € | 39,3 % |
Bruttowerte in heutiger Kaufkraft. Die tatsächliche Lücke fällt netto betrachtet und nach Inflation höher aus.
Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen dem Einkommen, das du im Ruhestand haben möchtest, und der Rente, die du voraussichtlich aus der gesetzlichen Rentenversicherung bekommst.
Als Faustwert kannst du mit rund 42–48 % deines letzten Nettoeinkommens rechnen. Den genauen Wert findest du in deiner jährlichen Renteninformation.
Übliche Wege sind ein langfristiger ETF-Sparplan, betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberzuschuss oder geförderte Produkte. Was zu dir passt, hängt von deiner Situation ab — ein verifizierter Berater hilft kostenlos bei der Einordnung.