Brutto-Netto-Rechner: Wie viel bleibt von deinem Gehalt?

Gib dein Bruttogehalt ein und sieh sofort, was nach Lohnsteuer, Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung übrig bleibt — komplett kostenlos, ohne Anmeldung.

Brutto-Netto-Rechner · 2026

Was von deinem Gehalt übrig bleibt

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Netto pro Monat
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Netto
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Steuern
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Sozialabgaben
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Jahresnetto
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Rentenv.
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Krankenv.
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Abgabenquote
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Vereinfachte Schätzung, Steuerklasse I/IV, gesetzlich versichert (Tarif 2026). Keine Steuerberatung, ohne Gewähr.

👉 Dein nächster Schritt
Was ist üblich? Netto-Gehaltstabelle 2026 →Stundenlohn aus deinem Gehalt berechnen →

So funktioniert der Rechner

Der Rechner ermittelt aus deinem Monatsbrutto eine realistische Schätzung deines Nettogehalts für Steuerklasse I bzw. IV. Berücksichtigt werden die Lohnsteuer nach dem aktuellen Einkommensteuertarif, der Krankenkassen-Zusatzbeitrag deiner Kasse, der Pflegeversicherungs-Zuschlag für Kinderlose sowie optional die Kirchensteuer.

Zwischen Brutto und Netto liegen in Deutschland typischerweise 30 bis 40 Prozent Abzüge. Wer die eigene Abrechnung versteht, verhandelt besser — und erkennt, wie stark sich z. B. eine Gehaltserhöhung wirklich auswirkt. Hast du daneben Kapitalerträge, hol dir über den Sparerpauschbetrag deinen Steuerfreibetrag — und ob sich für dich die Steuererklärung lohnt, klärt dieser Ratgeber. Wie viel bei gängigen Gehältern übrig bleibt, zeigt die Netto-Gehaltstabelle 2026. Und ob dein Netto über- oder unterdurchschnittlich ist, verrät dir der Einkommens-Vergleich.

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So funktioniert die Berechnung (Formel & Erklärung)

Der Rechner bildet die Lohnabrechnung in zwei Stufen nach: Zuerst gehen die Sozialabgaben vom Bruttogehalt ab, dann wird auf den verbleibenden Betrag die Einkommensteuer nach dem amtlichen Einkommensteuertarif 2026 berechnet. Die Reihenfolge ist entscheidend — Sozialabgaben mindern das zu versteuernde Einkommen.

Netto = Brutto − Sozialabgaben − (Lohnsteuer + Soli + Kirchensteuer)Sozialabgaben = Rentenversicherung 9,3 % + Arbeitslosenversicherung 1,3 % (bis 101.400 € Jahresbrutto) + Krankenversicherung 7,3 % + halber Zusatzbeitrag + Pflegeversicherung 1,8 % (bis 69.750 €). Kinderlose ab 23 zahlen 0,6 % Pflege-Zuschlag.

Die Variablen im Einzelnen

Warum dein Nettolohn nicht linear mit dem Brutto steigt

Zwei Effekte wirken gegeneinander. Die Steuerprogression greift mit steigendem Einkommen immer stärker zu — von jedem zusätzlichen Euro bleibt weniger übrig. Gleichzeitig deckeln die Beitragsbemessungsgrenzen die Sozialabgaben: Wer über 8.450 € brutto im Monat verdient, zahlt auf den darüberliegenden Teil keine Renten- und Arbeitslosenbeiträge mehr. Deshalb fällt die Nettoquote im mittleren Einkommensbereich am stärksten und steigt bei sehr hohen Gehältern wieder leicht an.

Konkretes Rechenbeispiel aus der Praxis

Beispiel: Sandra, 34, arbeitet als Industriekauffrau in Nordrhein-Westfalen. Sie verdient 4.200 € brutto im Monat, ist kinderlos, nicht in der Kirche und ihre Krankenkasse verlangt einen Zusatzbeitrag von 2,9 %.

Schritt für Schritt gerechnet

  1. Jahresbrutto: 4.200 € × 12 = 50.400 € — das liegt unter beiden Beitragsbemessungsgrenzen, es zählt also das volle Brutto.
  2. Rentenversicherung: 50.400 € × 9,3 % = 4.687 €. Arbeitslosenversicherung: 50.400 € × 1,3 % = 655 €.
  3. Krankenversicherung: 50.400 € × (7,3 % + 1,45 % halber Zusatzbeitrag) = 4.410 €.
  4. Pflegeversicherung inkl. Kinderlosen-Zuschlag: 50.400 € × (1,8 % + 0,6 %) = 1.210 €.
  5. Sozialabgaben gesamt: rund 10.962 € im Jahr.
  6. Zu versteuern bleiben: 50.400 € − 1.230 € − 36 € − 10.962 € = 38.172 €. Darauf fällt nach dem Tarif 2026 die Lohnsteuer an; der Soli entfällt, weil die Steuer unter der Freigrenze von 20.350 € (2026) liegt.

Der Rechner kommt damit auf 2.734 € netto im Monat — bei 32.802 € netto im Jahr. Von 4.200 € brutto bleiben also rund 2.734 € übrig, die Abgabenquote liegt bei 34,9 %. Auf die Rentenversicherung entfallen 391 € und auf die Krankenversicherung 368 € pro Monat.

Brutto-Netto-Tabelle 2026: Was bei welchem Gehalt übrig bleibt

Alle Werte für Steuerklasse I, kinderlos, ohne Kirchensteuer, bei einem Zusatzbeitrag von 2,9 %. So siehst du auf einen Blick, wie sich die Abgabenquote mit steigendem Bruttogehalt entwickelt:

Monatliche Werte, Stand Steuerjahr 2026
Brutto / MonatNetto / MonatSteuernSozialabgabenAbgabenquote
2.000 €1.484 €81 €435 €25,8 %
2.500 €1.779 €177 €544 €28,8 %
3.000 €2.068 €280 €653 €31,1 %
3.500 €2.349 €389 €761 €32,9 %
4.000 €2.625 €505 €870 €34,4 %
5.000 €3.157 €755 €1.088 €36,9 %
6.000 €3.677 €1.039 €1.284 €38,7 %
8.000 €4.648 €1.856 €1.496 €41,9 %

Die Werte sind Näherungen ohne individuelle Freibeträge, Kinderfreibeträge oder Steuerklassenwechsel. Für die exakte Abrechnung ist dein Lohnbüro maßgeblich.

Häufige Fragen

Wie viel Netto bleibt von 3.500 € brutto?

Bei Steuerklasse I, gesetzlich versichert und ohne Kirchensteuer bleiben von 3.500 € brutto ungefähr 2.300–2.400 € netto — abhängig vom Zusatzbeitrag deiner Krankenkasse und davon, ob du Kinder hast.

Welche Abzüge gehen vom Bruttogehalt ab?

Lohnsteuer (je nach Höhe des Einkommens), ggf. Kirchensteuer, sowie die Arbeitnehmeranteile zur Renten- (9,3 %), Kranken- (7,3 % + halber Zusatzbeitrag), Pflege- (1,8 %, Kinderlose +0,6 %) und Arbeitslosenversicherung (1,3 %).

Ist der Rechner genau?

Er liefert eine gute Schätzung für Steuerklasse I/IV bei gesetzlicher Versicherung. Individuelle Freibeträge, andere Steuerklassen oder private Krankenversicherung verändern das Ergebnis. Verbindlich ist nur deine Gehaltsabrechnung.

TS
Warum es FinanzRat gibt: Ich bin Thierry Simon, Student aus Königswinter. Die meisten Finanzseiten verdienen an Vermittlungsprovisionen — je teurer dein Produkt, desto mehr verdienen sie. Das wollte ich anders: FinanzRat ist provisionsfrei und zeigt dir nur die Zahlen, damit du selbst entscheiden kannst.

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