Ob Jobangebot, Gehaltsverhandlung oder Nebenjob — hier siehst du in Sekunden, was dein Stundenlohn auf den Monat und das Jahr hochgerechnet ergibt. Alles brutto, damit du Angebote fair vergleichen kannst.
Der Monatswert ergibt sich aus Stundenlohn × Wochenstunden × 4,33. Der Faktor 4,33 ist der Durchschnitt der Wochen pro Monat (52 Wochen ÷ 12 Monate) und gleicht aus, dass Monate unterschiedlich lang sind. Das Jahresgehalt ist Stundenlohn × Wochenstunden × 52.
Zur schnellen Orientierung — so viel bringen typische Stundenlöhne bei einer 40-Stunden-Woche (brutto):
| Stundenlohn | pro Monat (brutto) | pro Jahr (brutto) |
|---|---|---|
| 12,00 € | 2.080 € | 24.960 € |
| 13,90 € (Mindestlohn 2026) | 2.409 € | 28.912 € |
| 15,00 € | 2.600 € | 31.200 € |
| 18,00 € | 3.120 € | 37.440 € |
| 20,00 € | 3.467 € | 41.600 € |
| 25,00 € | 4.333 € | 52.000 € |
Werte gerundet, 40 Std/Woche, brutto. Bei anderen Wochenstunden einfach den Rechner oben nutzen.
Die Werte hier sind Bruttowerte. Was am Ende auf deinem Konto landet, hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer, Krankenkassen-Zusatzbeitrag und weiteren Faktoren ab. Wie viel Netto übrig bleibt, rechnest du direkt mit unserem Brutto-Netto-Rechner aus.
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Die Umrechnung von Stundenlohn auf Monatsgehalt scheitert oft an einem Detail: Ein Monat hat im Schnitt nicht exakt vier Wochen, sondern 4,33. Der Rechner rechnet deshalb über das Jahr und teilt erst danach auf Monate herunter.
Monatsgehalt = Stundenlohn × Wochenstunden × 52 ÷ 12Der Faktor 52 ÷ 12 = 4,333 ist die durchschnittliche Anzahl Wochen pro Monat. Jahresgehalt = Stundenlohn × Wochenstunden × 52. Alle Werte sind Bruttowerte.
Ein häufiger Einwand lautet: Man arbeitet doch keine 52 Wochen, sondern wegen Urlaub und Feiertagen weniger. Das stimmt — ändert am Ergebnis aber nichts, weil Urlaub und Feiertage bezahlt werden. Das Gehalt wird für 52 Wochen gezahlt, unabhängig davon, in wie vielen davon tatsächlich gearbeitet wurde. Anders sieht es nur bei echten Stundenverträgen ohne bezahlten Urlaub aus — dort muss man die tatsächlich geleisteten Stunden ansetzen.
Beispiel: Kevin arbeitet als Fachkraft im Lager. Sein Stundenlohn beträgt 16,50 € brutto, sein Vertrag sieht 38 Wochenstunden vor.
Der Rechner kommt auf 2.717 € brutto im Monat beziehungsweise 32.604 € im Jahr, bei einem Wochenlohn von 627 €. Wie viel davon netto bleibt, hängt von Steuerklasse und Krankenkasse ab.
Gängige Stundenlöhne, umgerechnet auf Monat und Jahr — jeweils für 30, 38 und 40 Wochenstunden:
| Stundenlohn | 30 Std./Woche | 38 Std./Woche | 40 Std./Woche |
|---|---|---|---|
| 13,90 € (Mindestlohn) | 1.807 € | 2.289 € | 2.409 € |
| 15,00 € | 1.950 € | 2.470 € | 2.600 € |
| 18,00 € | 2.340 € | 2.964 € | 3.120 € |
| 20,00 € | 2.600 € | 3.293 € | 3.467 € |
| 25,00 € | 3.250 € | 4.117 € | 4.333 € |
| 30,00 € | 3.900 € | 4.940 € | 5.200 € |
Alle Werte brutto. Der gesetzliche Mindestlohn beträgt 2026 13,90 € pro Stunde.
Multipliziere den Stundenlohn mit den Wochenstunden und mit dem Faktor 4,33 (52 Wochen ÷ 12 Monate). Beispiel: 15 € × 40 Stunden × 4,33 ≈ 2.600 € brutto im Monat.
Der Rechner zeigt das Bruttogehalt. Was netto übrig bleibt, hängt von Steuerklasse, Sozialabgaben und weiteren Faktoren ab — das ermittelst du mit dem Brutto-Netto-Rechner.
Der gesetzliche Mindestlohn liegt 2026 bei 13,90 € pro Stunde (ab 2027: 14,60 €). Dein individueller Stundenlohn liegt idealerweise darüber und richtet sich nach Branche, Qualifikation und Tarif.
Bei einer 40-Stunden-Woche sind 15 € Stundenlohn rund 2.600 € brutto im Monat (15 × 40 × 4,33). Netto bleibt je nach Steuerklasse etwa 1.800–1.950 € übrig.
Teile dein Bruttomonatsgehalt durch (Wochenstunden × 4,33). Beispiel: 2.600 € ÷ (40 × 4,33) ≈ 15 € Stundenlohn. So kannst du auch prüfen, ob ein Gehaltsangebot fair ist.