Die meisten wissen nicht einmal ungefähr, wie hoch ihre spätere Rente ausfällt — bis es zu spät ist, um noch gegenzusteuern. Schätze es hier in 30 Sekunden mit den offiziellen Rechengrößen 2026.
Deine Rente hängt an Entgeltpunkten. Einen Punkt bekommst du pro Jahr, wenn dein Bruttoverdienst genau dem Durchschnittsentgelt aller Versicherten entspricht — 2026 sind das 51.944 € im Jahr. Verdienst du mehr, gibt es anteilig mehr Punkte, verdienst du weniger, entsprechend weniger. Am Ende werden alle Punkte mit dem aktuellen Rentenwert multipliziert, der seit Juli 2026 bei 42,52 € pro Punkt liegt.
Beispiel: 40 Jahre mit Durchschnittsverdienst = 40 Punkte × 42,52 € ≈ 1.700 € Bruttorente im Monat. Werte für weitere Gehälter findest du in der Rententabelle 2026.
Das gesetzliche Rentenniveau liegt deutlich unter dem letzten Nettoeinkommen. Die Differenz — die Rentenlücke — musst du selbst schließen, meist über private oder betriebliche Vorsorge. Je früher du die Lücke kennst, desto kleiner sind die nötigen monatlichen Beiträge.
Rechne mit dem Rentenlücken-Rechner aus, wie viel dir im Alter zum Wunscheinkommen fehlt — oder finde einen unabhängigen Berater.
Über die Rentenformel: Deine gesammelten Entgeltpunkte werden mit dem aktuellen Rentenwert multipliziert. Einen Entgeltpunkt erhältst du pro Jahr, wenn dein Bruttoverdienst dem Durchschnittsentgelt aller Versicherten entspricht (2026: 51.944 €). Der Rentenwert beträgt seit Juli 2026 42,52 € pro Punkt.
Ein Entgeltpunkt entspricht einem Jahr mit Durchschnittsverdienst. Verdienst du mehr, bekommst du anteilig mehr Punkte, verdienst du weniger, entsprechend weniger. Die Summe aller Punkte über dein Arbeitsleben bestimmt die Rentenhöhe.
Es handelt sich um die Bruttorente in heutiger Kaufkraft. Davon gehen im Ruhestand noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung und gegebenenfalls Steuern ab. Die tatsächliche Auszahlung liegt darunter.
Das Rentenniveau liegt deutlich unter dem letzten Nettoeinkommen. Die Differenz zwischen gewünschtem und tatsächlichem Einkommen im Alter nennt man Rentenlücke — sie muss meist durch private oder betriebliche Vorsorge geschlossen werden.