„Wie viel Rente bekomme ich eigentlich?" ist die Frage, die die meisten viel zu spät stellen. Dabei ist die Antwort mit ein paar Zahlen schnell geschätzt — und der frühe Blick darauf ist bares Geld wert.
Rente & Vorsorge · Ratgeber · 5 Min. Lesezeit · Stand: Juli 2026
Deine monatliche Rente = Entgeltpunkte × Rentenwert (vereinfacht, ohne die Faktoren für Rentenart und Zugangszeitpunkt). Alles hängt also an zwei Größen: wie viele Punkte du sammelst und was ein Punkt wert ist.
Einen Entgeltpunkt bekommst du pro Jahr, wenn dein Bruttoverdienst dem Durchschnittsentgelt aller Versicherten entspricht — 2026 sind das 51.944 €. Verdienst du die Hälfte, gibt es einen halben Punkt; verdienst du das Doppelte, zwei Punkte (bis zur Beitragsbemessungsgrenze).
Der aktuelle Rentenwert ist der Euro-Betrag, den ein Entgeltpunkt als Monatsrente bringt. Seit dem 1. Juli 2026 sind das 42,52 € (nach der Rentenerhöhung um 4,24 %).
Bruttogehalt und Arbeitsjahre eingeben, geschätzte Rente sehen.
Zum Renten-Rechner →Wer 40 Jahre lang genau den Durchschnitt verdient, sammelt 40 Punkte: 40 × 42,52 € ≈ 1.700 € Bruttorente im Monat. Davon gehen im Ruhestand noch Kranken- und Pflegeversicherung sowie ggf. Steuern ab — netto bleibt spürbar weniger.
Die gesetzliche Rente ersetzt nur einen Teil deines letzten Einkommens. Diese Rentenlücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit musst du selbst schließen — je früher du anfängst, desto kleiner die nötigen Beiträge. Und Vorsicht beim vorzeitigen Ruhestand: Jeder Monat vor der Regelaltersgrenze kostet 0,3 % Abschlag — dauerhaft.
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In deiner jährlichen Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung. Sie zeigt deine bisherigen Ansprüche und eine Hochrechnung — genauer als jede Schätzung.
Nein. Auch Kindererziehungszeiten, Pflege von Angehörigen und bestimmte andere Zeiten bringen Entgeltpunkte. Sie sind in einfachen Schätzungen nicht enthalten.