Mit einem monatlichen ETF-Sparplan bereits ab 25 € aufbauen — wie der Zinseszins-Effekt langfristig für dich arbeitet.
Geldanlage · Altersvorsorge · 5 Min. Lesezeit · Stand: 2026-05
Faustformel: 10–15 % des Nettoeinkommens langfristig investieren. Früh starten lohnt sich enorm.
Ein Beispiel: 150 € im Monat, 25 Jahre lang, bei rund 7 % durchschnittlicher Jahresrendite eines breiten Weltindex. Eingezahlt hast du 45.000 € — am Ende stehen grob rund 120.000 € auf dem Depot. Der Löwenanteil ist Zinseszins: Erträge, die selbst wieder Erträge erzeugen. Je früher du startest, desto stärker wirkt dieser Effekt.
Für den Einstieg eignet sich ein weltweit streuender Index: Der MSCI World bündelt rund 1.500 Unternehmen, der FTSE All-World knapp 3.700 inklusive Schwellenländer. Achte auf niedrige laufende Kosten (TER) und darauf, ob der ETF ausschüttet oder thesauriert (Erträge automatisch wieder anlegt). Einen Überblick liefert dir unser ETF-Vergleich.
Den perfekten Einstiegszeitpunkt abwarten, bei einem Crash panisch verkaufen, auf einzelne Aktien statt breite Streuung setzen oder teure aktive Fonds kaufen — das kostet Rendite. Der große Vorteil des Sparplans: Durch die feste monatliche Rate kaufst du mal teurer, mal günstiger ein und musst den Markt nie timen.
So viel, wie dauerhaft übrig bleibt — am besten eine feste Quote vom Netto. Schon 25 bis 50 € im Monat bauen über Jahrzehnte ein spürbares Vermögen auf.
Ein breit streuender Welt-ETF auf den MSCI World oder FTSE All-World gilt als solides Fundament: ein Produkt, tausende Unternehmen, geringe Kosten.
Kursschwankungen gehören dazu, kurzfristig kann es nach unten gehen. Über 15 Jahre und mehr haben breite Weltindizes historisch aber zuverlässig zugelegt. Wichtig ist ein langer Atem.
Viele Broker bieten Sparpläne kostenlos oder für wenige Cent an. Dazu kommt die jährliche ETF-Gebühr (TER), meist zwischen 0,1 und 0,3 %.
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