🧮 Die 50-30-20-Regel: Budget ohne Excel-Frust

Die einfachste Budgetmethode der Welt: Teile dein Nettoeinkommen in drei Töpfe — und du weißt immer, wo dein Geld hingeht.

Von Thierry Simon·Veröffentlicht 28.08.2026·Zuletzt geprüft 09.09.2026·Quellen & Methodik

Geldanlage · 3 Min. Lesezeit · Stand: 2026-06

Die wichtigsten Punkte

Das kannst du jetzt tun

Richte einen Dauerauftrag über 20 % direkt nach Gehaltseingang ein — sparen zuerst, ausgeben danach.

Wie die 50-30-20-Regel funktioniert

Du teilst dein Nettoeinkommen in drei Töpfe: 50 % Bedürfnisse (Miete, Strom, Lebensmittel, Versicherungen, Mobilität), 30 % Wünsche (Freizeit, Restaurant, Abos, Urlaub) und 20 % Sparen und Schuldentilgung. Bei 2.500 € netto sind das 1.250 € / 750 € / 500 €.

Warum sie so gut funktioniert

Keine Excel-Tabelle, kein Cent-Zählen — nur drei grobe Leitplanken statt Mikromanagement. Der Trick: Überweise den 20-%-Spar-Topf zuerst per Dauerauftrag zum Monatsanfang („Pay yourself first“). Was übrig bleibt, darfst du mit gutem Gewissen ausgeben.

Wenn die Zahlen nicht passen

In teuren Städten sprengt oft schon die Miete die 50-%-Marke. Dann ist die Regel ein Kompass, kein Gesetz — etwa 60 / 20 / 20. Entscheidend ist nur, dass der Spar-Topf nicht bei null landet.

So setzt du sie um

Am einfachsten mit einem Zwei-Konten-Modell: Girokonto fürs Leben, Tagesgeldkonto fürs Sparen. Richte den Dauerauftrag für die 20 % ein und prüfe einmal im Quartal, ob die Aufteilung noch passt. Beim Start hilft dir unsere Haushaltsbudget-Vorlage.

Häufige Fragen

Was bedeutet die 50-30-20-Regel?

Du teilst dein Nettoeinkommen in 50 % Bedürfnisse, 30 % Wünsche und 20 % Sparen und Schuldentilgung.

Was zählt zu den 50 % Bedürfnissen?

Alles Lebensnotwendige: Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Versicherungen, Mobilität und Kredite, die du bedienen musst.

Was, wenn ich die 50 % nicht einhalten kann?

Dann ist die Regel ein Richtwert, kein Gesetz. Passe die Quoten an deine Situation an — Hauptsache, ein fester Anteil fürs Sparen bleibt übrig.

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Über den Autor — Thierry Simon
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