Die Abgeltungssteuer ist eine pauschale Steuer von 25 % auf Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Kursgewinne — plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.
Wenn du mit Geldanlagen Gewinne machst — etwa Zinsen aufs Tagesgeld, Dividenden aus Aktien oder Kursgewinne beim Verkauf von ETFs — fallen darauf Steuern an. Die Abgeltungssteuer beträgt pauschal 25 %, dazu kommen 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer und, falls du kirchensteuerpflichtig bist, die Kirchensteuer.
Bei deutschen Banken und Brokern wird die Steuer in der Regel automatisch einbehalten und ans Finanzamt abgeführt — du musst dich um nichts kümmern. Bei ausländischen Anbietern musst du die Erträge dagegen selbst in der Steuererklärung angeben.
Jedem steht ein Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Jahr zu (2.000 € bei gemeinsam veranlagten Paaren). Bis zu dieser Höhe bleiben Kapitalerträge steuerfrei — vorausgesetzt, du richtest bei deiner Bank einen Freistellungsauftrag ein. Sonst zahlst du Steuern, die du dir erst über die Steuererklärung zurückholen müsstest.
25 % auf den Kapitalertrag, plus 5,5 % Solidaritätszuschlag auf diese Steuer, plus ggf. 8–9 % Kirchensteuer. Ohne Kirchensteuer liegt die Gesamtbelastung bei rund 26,4 %.
Bei deutschen Banken wird die Steuer automatisch abgeführt — eine Angabe ist dann freiwillig, kann sich aber lohnen (z. B. um zu viel gezahlte Steuer zurückzuholen). Bei ausländischen Depots ist die Angabe Pflicht.
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