Rendite – einfach erklärt

Die Rendite gibt an, wie viel deine Geldanlage im Verhältnis zum eingesetzten Kapital eingebracht hat — meist in Prozent pro Jahr. Sie ist der wichtigste Maßstab, um verschiedene Anlagen zu vergleichen.

Von Thierry Simon · Zuletzt geprüft 10/2026 · Redaktionelle Grundsätze

Ein Beispiel: Du legst 1.000 € an und hast nach einem Jahr 1.070 €. Deine Rendite beträgt 7 %. Die Rendite fasst alle Erträge zusammen — bei Aktien also Kursgewinne und Dividenden, bei einem Sparkonto die Zinsen.

Wichtig ist der Zusammenhang mit dem Risiko: Höhere Renditechancen gehen fast immer mit höherem Risiko einher. Sehr sichere Anlagen wie Tagesgeld bringen wenig Rendite; schwankungsreiche Anlagen wie Aktien bieten langfristig mehr Chance, können zwischendurch aber auch an Wert verlieren.

Rendite richtig einordnen

Achte immer darauf, ob eine Rendite vor oder nach Kosten und Steuern angegeben ist und über welchen Zeitraum. Und: Die Inflation frisst einen Teil der Rendite — entscheidend ist, was real (nach Kaufkraftverlust) übrig bleibt. Vergangene Renditen sind außerdem keine Garantie für die Zukunft.

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Häufige Fragen

Was ist eine gute Rendite?

Das hängt von der Anlageklasse ab. Breit gestreute Aktienmärkte haben langfristig historisch im Schnitt grob 6–8 % pro Jahr gebracht (vor Inflation, mit starken Schwankungen). Tagesgeld liegt je nach Zinsniveau deutlich darunter. Das ist allgemeine Information, keine Prognose.

Was ist der Unterschied zwischen Rendite und Zinsen?

Zinsen sind eine feste Form von Ertrag (z. B. aufs Sparkonto). Rendite ist der Oberbegriff für den gesamten prozentualen Ertrag einer Anlage — inklusive Kursgewinnen, Dividenden und Zinsen.

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Über den Autor — Thierry Simon
Gründer und Betreiber von FinanzRat. Sein Ziel: komplexe Finanzthemen für Menschen ohne Vorwissen verständlich machen. Alle Erklärungen sind selbst verfasst und auf Basis offizieller Quellen geprüft. Quellen & Methodik → · Redaktionelle Grundsätze

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