Die Rendite gibt an, wie viel deine Geldanlage im Verhältnis zum eingesetzten Kapital eingebracht hat — meist in Prozent pro Jahr. Sie ist der wichtigste Maßstab, um verschiedene Anlagen zu vergleichen.
Ein Beispiel: Du legst 1.000 € an und hast nach einem Jahr 1.070 €. Deine Rendite beträgt 7 %. Die Rendite fasst alle Erträge zusammen — bei Aktien also Kursgewinne und Dividenden, bei einem Sparkonto die Zinsen.
Wichtig ist der Zusammenhang mit dem Risiko: Höhere Renditechancen gehen fast immer mit höherem Risiko einher. Sehr sichere Anlagen wie Tagesgeld bringen wenig Rendite; schwankungsreiche Anlagen wie Aktien bieten langfristig mehr Chance, können zwischendurch aber auch an Wert verlieren.
Achte immer darauf, ob eine Rendite vor oder nach Kosten und Steuern angegeben ist und über welchen Zeitraum. Und: Die Inflation frisst einen Teil der Rendite — entscheidend ist, was real (nach Kaufkraftverlust) übrig bleibt. Vergangene Renditen sind außerdem keine Garantie für die Zukunft.
Das hängt von der Anlageklasse ab. Breit gestreute Aktienmärkte haben langfristig historisch im Schnitt grob 6–8 % pro Jahr gebracht (vor Inflation, mit starken Schwankungen). Tagesgeld liegt je nach Zinsniveau deutlich darunter. Das ist allgemeine Information, keine Prognose.
Zinsen sind eine feste Form von Ertrag (z. B. aufs Sparkonto). Rendite ist der Oberbegriff für den gesamten prozentualen Ertrag einer Anlage — inklusive Kursgewinnen, Dividenden und Zinsen.
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