Eine Dividende ist der Teil des Gewinns, den eine Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre ausschüttet — eine Art Beteiligung am Unternehmenserfolg.
Wer eine Aktie besitzt, ist Miteigentümer des Unternehmens. Macht die Firma Gewinn, kann die Hauptversammlung beschließen, einen Teil davon als Dividende auszuzahlen — meist einmal im Jahr, als fester Betrag pro Aktie. Besitzt du 10 Aktien und die Dividende beträgt 2 € je Aktie, bekommst du 20 €.
Nicht jedes Unternehmen zahlt eine Dividende: Junge Wachstumsfirmen stecken ihre Gewinne oft lieber zurück ins Geschäft. Die Dividendenrendite setzt die Dividende ins Verhältnis zum Aktienkurs und zeigt, wie viel Prozent Ausschüttung du bezogen auf den Kurs bekommst.
Bei ETFs und Fonds gibt es zwei Varianten: ausschüttende zahlen die Dividenden an dich aus, thesaurierende legen sie automatisch wieder an. Letzteres verstärkt den Zinseszins-Effekt, weil dein Geld sofort weiterarbeitet.
Ja. Dividenden zählen zu den Kapitalerträgen und unterliegen in Deutschland der Abgeltungssteuer. Bis zur Höhe des Sparerpauschbetrags (1.000 € pro Person und Jahr) bleiben Kapitalerträge aber steuerfrei, wenn ein Freistellungsauftrag vorliegt.
Nicht unbedingt. Eine sehr hohe Dividendenrendite kann auch daran liegen, dass der Aktienkurs stark gefallen ist. Entscheidend ist, ob das Unternehmen die Ausschüttung dauerhaft leisten kann.
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