Brutto ist dein Gehalt vor Abzügen, Netto das, was nach Steuern und Sozialabgaben tatsächlich auf deinem Konto landet.
Auf deinem Arbeitsvertrag steht das Bruttogehalt. Davon zieht dein Arbeitgeber direkt zwei Gruppen von Abgaben ab: Steuern (vor allem Lohnsteuer, ggf. Soli und Kirchensteuer) und Sozialabgaben (Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung). Was übrig bleibt, ist dein Netto.
Wie hoch die Abzüge sind, hängt unter anderem von deinem Einkommen, deiner Steuerklasse, Kindern und deiner Krankenkasse ab. Deshalb bleibt von zwei gleichen Bruttogehältern nicht zwangsläufig dasselbe Netto übrig.
Die Sozialabgaben sind keine verlorene Steuer, sondern eine Art Gemeinschaftsabsicherung: Die Krankenversicherung zahlt bei Krankheit, die Rentenversicherung sorgt fürs Alter, die Arbeitslosenversicherung hilft bei Jobverlust. Mit dem Brutto-Netto-Rechner siehst du sofort, was von deinem Gehalt übrig bleibt.
Weil vom Brutto Steuern und Sozialabgaben abgezogen werden. Je nach Einkommen und Steuerklasse können das grob 30–45 % sein.
Bei Angestellten führt der Arbeitgeber die Abgaben automatisch ab. Selbstständige müssen Steuern und Versicherungen selbst organisieren und abführen — hier ist der Unterschied zwischen Einnahmen und dem, was übrig bleibt, anders strukturiert.
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