Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen dem Geld, das du im Alter zum Leben brauchst, und dem, was dir die gesetzliche Rente voraussichtlich zahlt.
Die gesetzliche Rente ersetzt nur einen Teil deines früheren Einkommens — bei vielen deutlich weniger als das letzte Nettogehalt. Gleichzeitig laufen viele Kosten im Alter weiter. Die Differenz, die du selbst ausgleichen musst, ist die Rentenlücke.
Grob überschlagen: Wenn du im Alter etwa 80 % deines letzten Nettoeinkommens zum Leben brauchst, deine gesetzliche Rente aber nur rund die Hälfte deines letzten Bruttos beträgt, klafft dazwischen eine spürbare Lücke. Die genaue Höhe hängt stark von deinem Einkommen und deinen Beitragsjahren ab.
Zuerst solltest du deine Lücke konkret berechnen — dafür gibt es Rechner, die deine voraussichtliche Rente dem Bedarf gegenüberstellen. Geschlossen wird sie meist durch zusätzliche private oder betriebliche Vorsorge, etwa über einen langfristigen Sparplan. Auch hier gilt: Je früher, desto leichter, weil die Zeit für dich arbeitet.
Das ist sehr individuell und hängt von Einkommen und Beitragsjahren ab. Als grobe Orientierung wird die gesetzliche Rente oft nur rund die Hälfte des letzten Bruttoeinkommens betragen — die genaue Lücke solltest du persönlich berechnen.
In der jährlichen Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung. Diese Werte sind aber Prognosen und noch nicht um die Inflation bereinigt.
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