Altersvorsorge bedeutet, heute Geld zurückzulegen, damit du im Alter genug zum Leben hast — weil die gesetzliche Rente für viele allein nicht ausreicht.
In Deutschland steht die Altersvorsorge auf drei Säulen: der gesetzlichen Rente (in die Arbeitnehmer verpflichtend einzahlen), der betrieblichen Altersvorsorge (über den Arbeitgeber) und der privaten Vorsorge (z. B. ETF-Sparplan, private Renten- oder Rürup-Verträge).
Das Problem: Die gesetzliche Rente wird für viele niedriger ausfallen als ihr letztes Gehalt — es entsteht eine Rentenlücke. Deshalb sorgen immer mehr Menschen zusätzlich privat vor, um diese Lücke zu schließen.
Dank Zinseszins zählt beim Vorsorgen die Zeit oft mehr als die Höhe der Beiträge. Wer früh mit kleinen Beträgen anfängt, kann am Ende mehr haben als jemand, der spät mit großen Beträgen startet. Man muss nicht reich sein — wichtig ist, überhaupt anzufangen und dranzubleiben.
Das hängt von Einkommen, Lebensstandard und gewünschtem Ruhestand ab. Eine grobe Orientierung geben Rentenlücken-Rechner. Wichtiger als die perfekte Zahl ist, früh und regelmäßig anzufangen. Das ist keine individuelle Beratung.
Für viele wird sie niedriger sein als das letzte Nettogehalt. Deshalb ist zusätzliche private oder betriebliche Vorsorge für die meisten sinnvoll.
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