Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Dieser Rechner vergleicht beide Wege fair — Kauf mit allen Kosten gegen Miete plus ETF-Sparplan der Differenz — und zeigt, wo du nach deinem Zeitraum vermögender bist.
Ein häufiger Denkfehler ist, nur „Rate gegen Miete" zu stellen. Fair wird es erst, wenn man Vermögen mit Vermögen vergleicht. Deshalb rechnet dieses Tool so: Der Käufer bindet sein Eigenkapital in der Immobilie und zahlt Rate plus Instandhaltung. Der Mieter legt genau dieses Eigenkapital (plus die gesparten Kaufnebenkosten) breit gestreut an und investiert Monat für Monat die Differenz zwischen den Kaufkosten und seiner Miete zusätzlich. Am Ende stehen zwei Vermögen: der Immobilienwert abzüglich Restschuld auf der einen, das ETF-Depot auf der anderen Seite.
Teile den Kaufpreis durch die Jahres-Kaltmiete. Liegt das Ergebnis niedrig (historisch galten Werte bis rund 20 als günstig), spricht viel für den Kauf. Liegt es hoch (über 30), ist Mieten und Anlegen der Differenz oft der vermögendere Weg. Wichtig: Das ist nur eine Orientierung — Zinsniveau, Wertentwicklung und deine Lebensplanung entscheiden mit.
Prüfe deinen Finanzierungsrahmen mit dem Immobilien- und Tilgungsrechner.
Das hängt vom Kaufpreis im Verhältnis zur Miete, vom Zinsniveau, der Wertsteigerung der Immobilie und der Rendite einer Alternativanlage ab. Je höher Kaufpreis-Miet-Verhältnis und Zinsen, desto eher lohnt Mieten und Anlegen. Der Rechner vergleicht beide Wege über deinen Zeitraum. Allgemeine Modellrechnung, keine Beratung.
Kaufpreis geteilt durch die Jahres-Kaltmiete. Ein Wert von 20 heißt: Der Kaufpreis entspricht 20 Jahresmieten. Bis ~20 galt historisch als günstig, über 30 als teuer — nur eine Orientierung.
Ein fairer Vergleich unterstellt, dass Mieter das nicht gebundene Eigenkapital und die monatliche Differenz anlegen — z. B. breit gestreut in einen ETF. Nur so vergleicht man Vermögen mit Vermögen.