Beim Festgeld legst du dein Geld für eine feste Laufzeit (z. B. 1 oder 3 Jahre) zu einem festen Zinssatz an — planbar und sicher, dafür in dieser Zeit nicht verfügbar.
Du entscheidest dich bei Abschluss für eine Laufzeit und bekommst dafür einen garantierten Zins, der sich während der Laufzeit nicht ändert. Dafür kommst du an das Geld in dieser Zeit normalerweise nicht heran. Nach Ablauf bekommst du dein Kapital plus Zinsen zurück.
Festgeld bietet meist etwas höhere Zinsen als Tagesgeld, weil du der Bank dein Geld fest überlässt. Der Nachteil ist die fehlende Flexibilität: Brauchst du das Geld früher, ist das oft gar nicht oder nur mit Zinsverlust möglich.
Faustregel: Tagesgeld für Geld, das flexibel bleiben muss (Notgroschen). Festgeld für Beträge, die du eine Weile sicher nicht brauchst und für die du einen etwas höheren, planbaren Zins möchtest. Beides ist über die Einlagensicherung geschützt.
In der Regel nicht oder nur mit Nachteilen. Manche Banken erlauben eine vorzeitige Kündigung gegen Zinsverlust, viele aber gar nicht. Lege deshalb nur Geld fest an, das du in der Laufzeit sicher nicht brauchst.
Ja, wie Tagesgeld ist es über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Person und Bank (bei EU-Banken) geschützt.
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