Betriebliche Altersvorsorge – einfach erklärt

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist Vorsorge fürs Alter über deinen Arbeitgeber: Ein Teil deines Bruttogehalts fließt in einen Vorsorgevertrag — oft mit Zuschuss und Steuervorteil.

Von Thierry Simon · Zuletzt geprüft 10/2026 · Redaktionelle Grundsätze

Bei der bAV wandelst du einen Teil deines Bruttogehalts in Beiträge für die Altersvorsorge um („Entgeltumwandlung“). Weil das aus dem Brutto passiert, sparst du zunächst Steuern und Sozialabgaben. Viele Arbeitgeber geben zudem einen Zuschuss dazu — das ist praktisch geschenktes Geld.

Im Alter wird die bAV-Rente dann versteuert und es fallen Sozialabgaben an. Ob sich die bAV lohnt, hängt stark vom Arbeitgeberzuschuss und den Konditionen des Vertrags ab — ein hoher Zuschuss macht sie oft attraktiv.

Worauf du achten solltest

Der wichtigste Hebel ist der Arbeitgeberzuschuss: Je höher er ist, desto eher lohnt sich die bAV. Frag deinen Arbeitgeber nach den Konditionen. Beim Jobwechsel sollte geklärt sein, was mit dem Vertrag passiert. Das ist keine individuelle Beratung.

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Häufige Fragen

Lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge?

Vor allem, wenn der Arbeitgeber einen hohen Zuschuss zahlt. Ohne Zuschuss schmälern die späteren Steuern und Sozialabgaben den Vorteil — dann lohnt sich ein genauer Vergleich.

Was passiert mit der bAV beim Jobwechsel?

Der Vertrag kann meist ruhend gestellt, mitgenommen oder übertragen werden. Die genauen Möglichkeiten hängen vom Durchführungsweg ab — vor dem Wechsel klären.

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Über den Autor — Thierry Simon
Gründer und Betreiber von FinanzRat. Sein Ziel: komplexe Finanzthemen für Menschen ohne Vorwissen verständlich machen. Alle Erklärungen sind selbst verfasst und auf Basis offizieller Quellen geprüft. Quellen & Methodik → · Redaktionelle Grundsätze

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