Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte private Altersvorsorge: Der Staat gibt Zulagen und Steuervorteile dazu — im Gegenzug ist das Produkt an feste Regeln gebunden.
Wer riestert, zahlt in einen Vertrag ein und bekommt vom Staat Zulagen (Grund- und Kinderzulage) sowie gegebenenfalls Steuervorteile obendrauf. Besonders für Familien mit Kindern und Geringverdiener können die Zulagen attraktiv sein.
Im Gegenzug ist Riester stark reguliert: Das eingezahlte Kapital ist zum Rentenbeginn garantiert, die Auszahlung erfolgt als lebenslange Rente und wird dann versteuert. Kritisiert werden oft hohe Kosten mancher Verträge und die geringe Flexibilität.
Das hängt stark vom Einzelfall ab — Zulagen, Kinder, Einkommen und die Kosten des konkreten Vertrags entscheiden. Über eine mögliche Reform wird seit Jahren diskutiert. Ob Riester, ein ETF-Sparplan oder eine andere Vorsorge für dich passt, ist eine individuelle Frage (keine Anlageberatung).
Tendenziell für Familien mit Kindern und für Geringverdiener, weil die staatlichen Zulagen hier relativ stark ins Gewicht fallen. Entscheidend sind aber immer die Kosten des konkreten Vertrags.
Über eine Reform wird seit Langem diskutiert, abgeschafft ist sie nicht. Bestehende Verträge genießen in der Regel Vertrauensschutz.
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