Rente klingt mit 16 unendlich weit weg. Genau das ist aber dein größter Vorteil: Wer früh anfängt, muss selbst viel weniger einzahlen — den Rest erledigt die Zeit. Hier verstehst du, warum.
Später im Alter bekommt man eine gesetzliche Rente — Geld, in das man das ganze Arbeitsleben eingezahlt hat. Das Problem: Für viele wird diese Rente niedriger ausfallen als ihr letztes Gehalt. Es entsteht eine Lücke.
Deshalb sorgen viele Menschen zusätzlich selbst vor — sie legen über Jahrzehnte regelmäßig kleine Beträge zurück, damit im Alter mehr zur Verfügung steht.
Erinnerst du dich an den Zinseszins? Hier zeigt er seine volle Kraft. Ein Beispiel zum Nachdenken: Wer mit 20 anfängt, jeden Monat einen kleinen Betrag anzulegen, kann am Ende mehr haben als jemand, der mit 40 anfängt und doppelt so viel einzahlt.
Der Grund: Das Geld des Frühstarters hat 20 Jahre mehr Zeit zu wachsen. Diese Zeit kann man mit keinem noch so großen späteren Einsatz nachholen. Zeit ist beim Vorsorgen wertvoller als Geld.
Man muss nicht reich sein, um vorzusorgen. Wichtiger als die Höhe ist, überhaupt anzufangen und dann dranzubleiben. Schon kleine, regelmäßige Beträge summieren sich über Jahrzehnte zu erstaunlichen Summen.
Wie man langfristig anlegt — zum Beispiel breit gestreut über die Börse — lernt man Schritt für Schritt. Ein guter Einstieg ins Thema ist unser ETF-für-Anfänger-Ratgeber.
Im Gegenteil — früh anzufangen ist der größte Hebel, weil das Geld dann am längsten über den Zinseszins wachsen kann. Man muss dabei nur kleine Beträge zurücklegen.
Für viele Menschen wird die gesetzliche Rente niedriger sein als ihr letztes Gehalt. Deshalb sorgen viele zusätzlich privat vor, um diese Lücke zu schließen.
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