Der Effektivzins gibt die tatsächlichen Gesamtkosten eines Kredits pro Jahr an — inklusive Nebenkosten. Er ist der wichtigste Wert, um Kreditangebote fair zu vergleichen.
Der Sollzins ist nur der reine Zinssatz auf die Kreditsumme. Der Effektivzins geht weiter: Er rechnet weitere Kosten und den Zahlungsverlauf mit ein und zeigt so, was dich der Kredit wirklich pro Jahr kostet. Deshalb muss er in Deutschland verpflichtend angegeben werden.
Beim Vergleich von Kreditangeboten gilt deshalb: Schau immer auf den Effektivzins, nicht nur auf den Sollzins. Zwei Kredite mit gleichem Sollzins können unterschiedlich teuer sein, wenn die Nebenkosten abweichen.
Neben dem Effektivzins zählen die Laufzeit, die monatliche Rate und Flexibilität (z. B. Sondertilgungen). Ein niedriger Zins bei sehr langer Laufzeit kann in Summe trotzdem teuer sein, weil länger Zinsen anfallen.
Der Sollzins ist der reine Zinssatz, der Effektivzins enthält zusätzlich weitere Kosten und den Zinseszinseffekt. Der Effektivzins ist der bessere Vergleichswert.
Weil er zusätzliche Kosten und den Zahlungsverlauf berücksichtigt. Nur wenn keine Nebenkosten anfallen, liegen beide nah beieinander.
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