Der Dispositionskredit („Dispo“) erlaubt dir, dein Girokonto ins Minus zu bringen — ein bequemer, aber meist sehr teurer Kredit.
Mit dem Dispo kannst du spontan mehr ausgeben, als auf dem Konto ist — die Bank streckt dir das Geld vor. Das ist flexibel, hat aber einen hohen Preis: Die Dispozinsen liegen oft im zweistelligen Prozentbereich und damit weit über normalen Kreditzinsen.
Problematisch wird es, wenn der Dispo zum Dauerzustand wird. Dann zahlst du Monat für Monat hohe Zinsen auf das Minus, ohne es abzubauen — eine stille, teure Schuldenfalle.
Wer den Dispo dauerhaft nutzt, fährt mit einem normalen Ratenkredit meist deutlich günstiger und baut die Schuld planbar ab. Noch besser: einen Notgroschen aufbauen, damit unerwartete Ausgaben gar nicht erst ins Minus führen.
Sie liegen häufig im zweistelligen Prozentbereich pro Jahr — deutlich teurer als ein normaler Ratenkredit. Die genaue Höhe legt die Bank fest.
Für sehr kurze Überbrückungen ist er praktisch. Als Dauerzustand ist er wegen der hohen Zinsen teuer — dann sind Ratenkredit oder ein Notgroschen die bessere Lösung.
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