Dispositionskredit – einfach erklärt

Der Dispositionskredit („Dispo“) erlaubt dir, dein Girokonto ins Minus zu bringen — ein bequemer, aber meist sehr teurer Kredit.

Von Thierry Simon · Zuletzt geprüft 10/2026 · Redaktionelle Grundsätze

Mit dem Dispo kannst du spontan mehr ausgeben, als auf dem Konto ist — die Bank streckt dir das Geld vor. Das ist flexibel, hat aber einen hohen Preis: Die Dispozinsen liegen oft im zweistelligen Prozentbereich und damit weit über normalen Kreditzinsen.

Problematisch wird es, wenn der Dispo zum Dauerzustand wird. Dann zahlst du Monat für Monat hohe Zinsen auf das Minus, ohne es abzubauen — eine stille, teure Schuldenfalle.

Was günstiger ist

Wer den Dispo dauerhaft nutzt, fährt mit einem normalen Ratenkredit meist deutlich günstiger und baut die Schuld planbar ab. Noch besser: einen Notgroschen aufbauen, damit unerwartete Ausgaben gar nicht erst ins Minus führen.

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Häufige Fragen

Wie hoch sind Dispozinsen?

Sie liegen häufig im zweistelligen Prozentbereich pro Jahr — deutlich teurer als ein normaler Ratenkredit. Die genaue Höhe legt die Bank fest.

Ist der Dispo schlecht?

Für sehr kurze Überbrückungen ist er praktisch. Als Dauerzustand ist er wegen der hohen Zinsen teuer — dann sind Ratenkredit oder ein Notgroschen die bessere Lösung.

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Über den Autor — Thierry Simon
Gründer und Betreiber von FinanzRat. Sein Ziel: komplexe Finanzthemen für Menschen ohne Vorwissen verständlich machen. Alle Erklärungen sind selbst verfasst und auf Basis offizieller Quellen geprüft. Quellen & Methodik → · Redaktionelle Grundsätze

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