Die Bank sagt dir, wie viel sie dir maximal leiht. Das ist nicht dasselbe wie das, was du dir gut leisten kannst. Der Unterschied entscheidet, ob dein Eigenheim ein Zuhause wird oder eine Dauerbelastung.
Immobilie & Finanzierung · Ratgeber · 5 Min. Lesezeit · Stand: Juli 2026
Als bewährte Faustregel sollte die monatliche Kreditrate nicht mehr als etwa 35 % deines Netto-Haushaltseinkommens ausmachen. Bei 3.000 € netto wären das rund 1.050 € Rate. Der Rest deines Einkommens muss Lebenshaltung, Nebenkosten des Wohnens, Instandhaltung und Rücklagen tragen — und einen Puffer für den Fall, dass etwas dazwischenkommt.
Netto und Eigenkapital eingeben, leistbaren Kaufpreis sehen.
Zum Wie-viel-Haus-Rechner →Empfohlen wird, mindestens die Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, ggf. Makler — zusammen 10 bis 15 % des Kaufpreises) aus eigenem Geld zu zahlen. Diese Kosten finanziert die Bank in der Regel nicht mit. Je mehr Eigenkapital du zusätzlich einbringst, desto niedriger Zins und Monatsrate — und desto stabiler stehst du bei der Anschlussfinanzierung da.
Viele orientieren sich am oberen Ende dessen, was die Bank bewilligt — und verlieben sich in ein Objekt, das eigentlich eine Nummer zu groß ist. Wer daran verdient (Makler, Verkäufer, vermittelnde Berater), hat selten ein Interesse an Vorsicht. Rechne deshalb zuerst deinen Rahmen aus, und suche dann Objekte darunter — nicht umgekehrt.
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Als grobe Orientierung: Multipliziere deine tragbare Monatsrate (max. ~35 % vom Netto) mit der Finanzierungsdauer und addiere dein Eigenkapital abzüglich Nebenkosten. Genauer geht es mit dem Rechner — die endgültige Zusage hängt von Bonität und Bank ab.
Das hängt von Kaufpreis, Miete, Zins und geplanter Wohndauer ab. Unser Beitrag „Mieten oder kaufen?" hilft bei der Abwägung — pauschal ist keine Variante immer besser.