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Gehalt als Pflegefachkraft 2026: Was verdient man wirklich?

Pflege ist gefragt wie nie — und besser bezahlt, als viele denken. Hier die Zahlen 2026: Einstieg, Durchschnitt, Entwicklung mit Erfahrung und warum Zulagen den Unterschied machen.

Stand: 2026 · Tarif TVöD-P / AVR · Werte brutto, Vollzeit (ohne/mit Zulagen)

Von Thierry Simon·Veröffentlicht 02.09.2026·Zuletzt geprüft 02.09.2026·Quellen & Methodik
~3.510–3.800 €
Einstieg/Monat
~3.900 €
Durchschnitt/Monat (~46.950 €/Jahr)
~52.000 €
mit Erfahrung/Jahr
+ Zulagen
Schicht, Wochenende, Feiertag

Quellen: TVöD-P-Tabellen 2026, öffentliche Gehaltsdatenbanken (u. a. jobvector.de, medi-karriere.de). Werte gerundet; Zulagen kommen je nach Dienstplan hinzu.

Was verdient man als Pflegefachkraft?

Examinierte Pflegefachkräfte (früher Gesundheits-/Kranken- bzw. Altenpfleger) verdienen 2026 zum Einstieg rund 3.510–3.800 € brutto im Monat, im Durchschnitt etwa 3.900 € (rund 46.950 € im Jahr). Wichtig: Das Grundgehalt ist nur die halbe Wahrheit — Schicht-, Wochenend- und Feiertagszuschläge erhöhen das reale Monatsnetto oft spürbar.

Gehalt nach Berufserfahrung

StufeBrutto/Monat (ca.)
Berufsstart~3.600 €
Nach ~5 Jahren~4.000 €
Mit langer Erfahrung~4.350 €
+ Fachweiterbildung/Leitungab ~4.600 €

Ca.-Werte, gerundet — sie hängen von Tarif, Arbeitgeber, Region und Wochenstunden ab.

Was das Gehalt beeinflusst

Tarif. TVöD-P, kirchliche AVR oder Haustarif — tarifgebundene Häuser zahlen meist deutlich mehr als nicht-tarifgebundene.
Zulagen. Nacht-, Wochenend- und Feiertagszuschläge sowie die Pflegezulage kommen aufs Grundgehalt.
Bereich. Intensiv, Anästhesie oder OP mit Fachweiterbildung zahlen mehr als Normalstation.
Bundesland & Träger. Uniklinik, kommunales oder privates Haus — die Spanne ist real.

Was bleibt netto übrig?

Vom Brutto gehen Lohnsteuer, Sozialabgaben und ggf. Kirchensteuer ab — wie viel netto bleibt, hängt vor allem von deiner Steuerklasse, dem Krankenkassen-Zusatzbeitrag und Kindern ab. Grobe Faustregel: Bei mittlerem Einkommen bleiben etwa 63–68 % des Bruttos. Rechne deinen Fall in 30 Sekunden genau durch.

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Wie du in diesem Beruf mehr verdienst

Fachweiterbildung. Intensiv/Anästhesie, OP, Onkologie — deutlich höhere Eingruppierung.
Leitung. Stations- oder Pflegedienstleitung, Praxisanleiter/in.
Studium. Pflegepädagogik, Pflegemanagement oder ANP (Advanced Practice Nurse).
Tarif wählen. Ein tarifgebundenes Haus macht über die Jahre mehrere Tausend Euro Unterschied.

Häufige Fragen

Was verdient eine Pflegefachkraft 2026?

Zum Einstieg rund 3.510–3.800 € brutto im Monat, im Durchschnitt etwa 3.900 € (ca. 46.950 € im Jahr). Mit Erfahrung sind rund 52.000 € im Jahr üblich — Zulagen noch nicht eingerechnet.

Zählen Schichtzulagen extra?

Ja. Nacht-, Wochenend- und Feiertagszuschläge sowie die Pflegezulage kommen zusätzlich zum Grundgehalt und können das Monatsbrutto spürbar erhöhen.

Wie verdiene ich in der Pflege mehr?

Durch eine Fachweiterbildung (z. B. Intensiv/Anästhesie), eine Leitungsfunktion, ein Studium (Pflegemanagement/-pädagogik) und die Wahl eines tarifgebundenen Arbeitgebers.

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Gehaltsangaben sind gerundete Durchschnitts-/Orientierungswerte (Stand 2026) aus öffentlichen Gehaltsdatenbanken und Tarifwerken; die tatsächliche Vergütung hängt vom Einzelfall ab (Tarif, Arbeitgeber, Region, Erfahrung, Wochenstunden). Keine Berufs-, Steuer- oder Rechtsberatung. Angaben ohne Gewähr.