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Gehalt als Lehrer/in 2026: Was verdient man wirklich?

Kaum ein Beruf ist so sicher — und beim Netto so besonders. Was verdient eine Lehrkraft 2026 wirklich? Hier Referendariat, Einstieg, Endstufe, der Unterschied A 12/A 13 und warum Verbeamtung beim Netto so viel ausmacht.

Stand: 2026 · Besoldung A 12/A 13 · Werte brutto, je Bundesland

Von Thierry Simon·Veröffentlicht 02.09.2026·Zuletzt geprüft 02.09.2026·Quellen & Methodik
~1.750 €
Referendariat/Monat
~5.000–5.400 €
Einstieg A 13/Monat
über 6.000 €
Endstufe A 13
verbeamtet
= höheres Netto

Quellen: Landesbesoldungstabellen 2026, öffentliche Ratgeber (u. a. deutsches-schulportal.de, gehalts-radar.de, lehrer-infoportal.com). Werte gerundet; die Besoldung ist Ländersache und unterscheidet sich je Bundesland.

Was verdient man als Lehrer/in?

Lehrergehälter sind Ländersache — deshalb schwankt der Einstieg je Bundesland. Im Referendariat gibt es rund 1.750 € (Anwärterbezüge). Danach starten verbeamtete Lehrkräfte in A 13 je nach Land bei etwa 5.000–5.400 € brutto im Monat (z. B. Bayern ~5.396 €, NRW ~5.193 €, Sachsen ~4.970 €). Grundschullehrkräfte werden inzwischen in fast allen Ländern ebenfalls nach A 13 bezahlt; nur noch wenige Länder besolden regulär nach A 12 (Einstieg ~4.100 €).

Gehalt nach Berufserfahrung

StufeBrutto/Monat (ca.)
Referendariat~1.750 €
Einstieg A 13 (je Land)~5.000–5.400 €
Mittlere Stufe~5.600 €
Endstufe A 13ab ~6.000 €

Ca.-Werte, gerundet — sie hängen von Tarif, Arbeitgeber, Region und Wochenstunden ab.

Was das Gehalt beeinflusst

Bundesland. Die Besoldung unterscheidet sich je Land deutlich — Süddeutschland zahlt tendenziell mehr.
A 12 vs. A 13. A 13 liegt spürbar über A 12; die meisten Länder heben Grundschullehrkräfte inzwischen auf A 13.
Verbeamtet oder angestellt. Beamte zahlen keine Renten- und Arbeitslosenbeiträge und bekommen Beihilfe zur PKV — netto bleibt deutlich mehr als bei angestellten Lehrkräften (TV-L).
Erfahrungsstufe & Funktion. Stufenaufstieg mit den Dienstjahren; Funktionsstellen (z. B. Fachleitung, A 14/A 15) zahlen mehr.

Was bleibt netto übrig?

Vom Brutto gehen Lohnsteuer, Sozialabgaben und ggf. Kirchensteuer ab — wie viel netto bleibt, hängt vor allem von deiner Steuerklasse, dem Krankenkassen-Zusatzbeitrag und Kindern ab. Grobe Faustregel: Bei mittlerem Einkommen bleiben etwa 63–68 % des Bruttos. Rechne deinen Fall in 30 Sekunden genau durch.

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Wie du in diesem Beruf mehr verdienst

Funktionsstelle. Fach-, Abteilungs- oder Schulleitung (A 14–A 16).
Verbeamtung anstreben. Der Netto-Unterschied zu Angestellten ist erheblich.
Bundesland vergleichen. Bei freier Wahl lohnt der Blick auf die Landesbesoldung.
Stufen mitnehmen. Anrechnung einschlägiger Vordienstzeiten prüfen lassen.

Häufige Fragen

Was verdient ein Lehrer 2026?

Im Referendariat rund 1.750 €, als verbeamtete Lehrkraft in A 13 je nach Bundesland etwa 5.000–5.400 € brutto zum Einstieg, in der Endstufe über 6.000 €. In wenigen Ländern werden Grundschullehrkräfte noch nach A 12 besoldet.

Warum bleibt Lehrern netto mehr?

Verbeamtete Lehrkräfte zahlen keine Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge und erhalten Beihilfe zur privaten Krankenversicherung. Dadurch ist das Netto bei gleichem Brutto höher als bei Angestellten.

Verdienen Lehrer in jedem Bundesland gleich?

Nein. Die Besoldung ist Ländersache und unterscheidet sich je Bundesland — sowohl beim Einstieg als auch bei den Stufen.

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Gehaltsangaben sind gerundete Durchschnitts-/Orientierungswerte (Stand 2026) aus öffentlichen Gehaltsdatenbanken und Tarifwerken; die tatsächliche Vergütung hängt vom Einzelfall ab (Tarif, Arbeitgeber, Region, Erfahrung, Wochenstunden). Keine Berufs-, Steuer- oder Rechtsberatung. Angaben ohne Gewähr.