Erzieher/innen werden dringend gesucht — aber was verdient man wirklich? Hier die Zahlen für 2026: Einstieg, Durchschnitt, Entwicklung mit Erfahrung und der Unterschied zwischen West und Ost.
Quellen: TVöD SuE-Entgelttabellen 2026, öffentliche Gehaltsdatenbanken (u. a. erzieherin-ausbildung.de, gehalts-radar.de). Werte gerundet.
Die meisten Erzieher/innen bei kommunalen Trägern werden nach TVöD SuE bezahlt, Standard-Eingruppierung ist S 8a. Zum Berufsstart liegt das Bruttogehalt bei rund 2.970–3.200 € im Monat, im Durchschnitt bei etwa 3.755 € (rund 45.060 € im Jahr). Mit Berufsjahren steigst du automatisch in höhere Erfahrungsstufen — das Gehalt wächst also allein durch Zeit im Beruf.
| Stufe | Brutto/Monat (ca.) |
|---|---|
| Berufsstart (Stufe 1–2) | ~3.100 € |
| Nach einigen Jahren (Stufe 3–4) | ~3.600 € |
| Mit langer Erfahrung (Stufe 5–6) | ~4.000 € |
| Leitung (S 13+) | ab ~4.300 € |
Ca.-Werte, gerundet — sie hängen von Tarif, Arbeitgeber, Region und Wochenstunden ab.
Vom Brutto gehen Lohnsteuer, Sozialabgaben und ggf. Kirchensteuer ab — wie viel netto bleibt, hängt vor allem von deiner Steuerklasse, dem Krankenkassen-Zusatzbeitrag und Kindern ab. Grobe Faustregel: Bei mittlerem Einkommen bleiben etwa 63–68 % des Bruttos. Rechne deinen Fall in 30 Sekunden genau durch.
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Zum Einstieg rund 2.970–3.200 € brutto im Monat, im Durchschnitt etwa 3.755 € (ca. 45.060 € im Jahr) nach TVöD SuE, Gruppe S 8a. Mit Erfahrungsstufen steigt das Gehalt auf bis zu rund 4.000 €.
Innerhalb des TVöD nicht — die Tabelle gilt bundesweit gleich. Bei nicht-tarifgebundenen Trägern liegen die Gehälter im Osten im Schnitt etwa 4 %% niedriger.
Durch eine Leitungsfunktion (höhere Entgeltgruppe), Zusatzqualifikationen wie Fachwirt oder Heilpädagogik und indem du bei einem Trägerwechsel deine Berufsjahre auf die Erfahrungsstufe anrechnen lässt.