Volatilität beschreibt, wie stark der Kurs einer Anlage schwankt. Hohe Volatilität heißt starke Ausschläge nach oben und unten — mehr Risiko, aber auch mehr Chance.
Eine Anlage mit hoher Volatilität bewegt sich stark: Der Kurs kann heute kräftig steigen und morgen deutlich fallen. Eine Anlage mit niedriger Volatilität (z. B. Tagesgeld) ist dagegen ruhig und planbar. Volatilität ist damit ein gängiges Maß für das Risiko einer Anlage.
Wichtig: Schwankung ist nicht dasselbe wie Verlust. Breit gestreute Aktienmärkte sind volatil — sie fallen zwischendurch kräftig (siehe Börsencrashs), haben sich historisch aber über lange Zeiträume immer wieder erholt. Wer die Schwankungen aushält, kann sie aussitzen.
Der beste Schutz gegen Volatilität ist ein langer Anlagehorizont: Je länger du investiert bleibst, desto mehr glätten sich die Schwankungen im Durchschnitt. Panikverkäufe in volatilen Phasen sind dagegen oft der teuerste Fehler.
Nicht automatisch. Sie bedeutet mehr Risiko kurzfristig, langfristig aber auch mehr Renditechance. Entscheidend ist, ob du die Schwankungen aushalten kannst, ohne in Panik zu verkaufen.
Meist über die statistische Schwankungsbreite (Standardabweichung) der Kurse. Ein bekannter Volatilitätsindex ist der VIX für den US-Markt.
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